Günter Grass Gesellschaft in Danzig
Die Idee, eine Günter Grass Gesellschaft zu gründen, kam im Gespräch von zwei Danzigerinnen vor: Heidrun Mohr Meyer (1941—2014) aus Pforzheim und Ewa Rachoń, deren Familie das Schicksal 1945 von Vilnius ins polnische Gdańsk verschlug. Den Gedanken verwirklichte 2002 eine Initiativgruppe, die aus den Künstlern, Wissenschaftlern, Journalisten und Vertretern der Stadtverwaltung bestand.
Ziel der Gesellschaft ist es, Initiativen zur Dokumentierung von und Förderung der Rezeption von Günter Grass‘ Lebenswerk sowie über die kulturelle Verflechtung Danzigs anzuregen und zu ergreifen. Von der Gesellschaft werden Projekte u.a. in den Bereichen Verlagswesen, Kultur (u. a. 15 Aufführungen des „Kochtheaters nach Günter Grass“), Forschung (u.a. 3 internationale Grass-Konferenzen) sowie Ausstellungen durchgeführt. Der Sitz befindet sich an der Universität Gdańsk. Seit 2017 wird die Funktion der Vorsitzenden von Prof. Miłosława Borzyszkowska wahrgenommen.






